Detlef Waschkau
"... zwischen Skulptur und Malerei"
KunstHaus Potsdam e.V.,
Potsdam, 06.04-18.05.2008



"... zwischen Skulptur und Malerei"

Die Arbeiten von Detlef Waschkau (www.detlef-waschkau.de) vermitteln eine bemerkenswert eigenwillige Bildhauerposition in der heutigen Kunstszene.

Der 1961 in Hannover geborene Künstler studierte an der Hochschule der Künste Berlin (heute: UdK), avancierte zum Meisterschüler, erhielt 1996 das Stipendium der Stiftung Kulturfonds und begann 1999 mit der Prozessarbeit “Entwicklungen“. Seit 2002 folgten regelmässige Arbeitsaufenthalte in Japan, die zu viel beachteten Einzelausstellungen in Osaka führten.

„Der künstlerische Ansatz bei Waschkau liegt vorrangig in der prozesshaften Arbeitsmethode und im Erforschen der sublimen Verbindung zwischen Malerei und Bildhauerei.” (Peter Funken)

Die malerischen Holzreliefs entstehen in verschiedenen Arbeitsschritten: Sammlung von fotografischem Grundmaterial, Auswahl von einzelnen Fotografien als Basis für die Reliefarbeit und Überführung des Themas in den freien bildhauerisch-malerischen Entstehungsprozess.

Während seiner Reisen z.B. nach Japan und Italien sammelte der Künstler in den letzten drei Jahren zahlreiches Fotomaterial. Auf dieser Grundlage entstanden zwei ganz neue thematische Serien, die unter dem Titel „Stadt-Land-Mensch“ zueinander in Beziehung gesetzt sind und die nach einer sehr erfolgreichen Ausstellung in Alphen/Amsterdam zum ersten Mal in Deutschland im KunstHaus Potsdam präsentiert werden. Es sind malerisch-bildhauerische Serien – Holzreliefs mit Stadt- und Landschaftsmotiven und eine weitere aktuelle Serie von Holzreliefs, die ausschnitthaft Momentaufnahmen von Menschen in spezifischen Situationen zeigen. Der Grundstock dieser beiden Serien ergänzt die Ausstellung durch weitere Werke, die sich mit den gegebenen Räumlichkeiten im KunstHaus Potsdam auseinandersetzen.

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